Neue Studien am Start
Auf dieser Seite weisen wir auf Studien hin, die neu gestartet sind bzw. noch Teilnehmerinnen aufnehmen. Diese Liste zeigt nur eine ganz kleine Auswahl offener Studien, denn es gibt ja erfreulicherweise sehr, sehr viele Studien zum Thema Brustkrebs.
Wenn Sie an einer Studienteilnahme interessiert sind, lohnt es sich deshalb immer bei Ihrem Ärzteteam nachzufragen, ob es aktuell eine Studie gibt, für die Sie die Einschlusskriterien erfüllen.
Sie können auch selbst ganz gezielt in mamazones Studienfinder "Studie für mich" nach klinischen Brustkrebsstudien suchen, die zu Ihrer Erkrankungssituation und Ihrem Tumortyp passen. Die Studien werden dort sehr übersichtlich und gut verständlich vorgestellt und Sie können auch nach verschiedenen Kriterien filtern, um für Sie eventuell in Frage kommende Studien leichter zu finden.
Zusätzlich haben wir für Sie in unserem Kapitel Nach klinischen Studien suchen noch andere Studienregister aufgelistet.
Lymph-Studie
Lymphödem besser konservativ oder mikrochirurgisch behandeln?
Januar 2025
Diese Studie richtet sich an PatientInnen, die nach Brustkrebsoperation oder Bestrahlung ein Lymphödem entwickelt haben, das seit mindestens 3 Monaten besteht und bereits konservativ behandelt wurde.
Mit konservativer Therapie (manuelle Lymphdrainagen, Kompression, Bewegungstherapie und Hautpflege) lässt sich die Ursache des Lymphödems nicht beheben, sondern lediglich die Symptome lindern. Das gelingt je nach Stadium des Lymphödems nur mehr oder weniger gut und in der Regel muß diese Therapie lebenslang fortgeführt werden. Daneben gibt es die operativen Therapie, in der man versucht die Ursache des Lymphödems, also die im Lymphsystem entstanden Schäden, mit verschiedenen Techniken mikrochirurgisch zu beheben. Bei der lymphovenösen Anastomose werden beispielsweise kleinste Lymphgefäße direkt mit Venen verbunden, sodass überschüssige Gewebeflüssigkeit wieder abfließen kann, beim vaskularisierten Lymphknotentransfer gesunde Lymphknoten transplantiert, um neue Lymphbahnen zu bilden.
Ziel der LYMPH-Studie ist es nun zu prüfen, ob die mikrochirurgische Therapie (hier lymphovenöse Anastomose und/oder vaskularisierter Lymphknotentransfer) bei den Betroffenen zu einer höheren Lebensqualität führt als die konservative Standardtherapie.
Dazu werden die PatientInnen randomisiert, also nach dem Zufallsprinzip in 2 Studiengruppen eingeteilt: Studiengruppe 1 erhält die operative, Studiengruppe 2 die konservative Therapie. Danach erfolgt eine Nachbeobachtung der StudienteilnehmerInnen über insgesamt 10 Jahre mit Erfassung von Behandlungserfolg, etwaigen Komplikationen und Lebensqualität.
Teilnehmen können BrustkrebspatientInnen, die therapiebedingt ein Lymphödem (mindestens Stadium 1) entwickelt haben und bereit sind sich einer operativen Therapie zu unterziehen. Das Lymphödem muss mindestens seit 3 Monaten bestehen und bereits konservativ behandelt worden sein.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
PROVIDENCE-Studie
Wie gut bewährt sich Trastuzumab-Deruxetan im klinischen Alltag?
November 2025
Diese Studie richtet sich an PatientInnen die eine Therapie mit Trastuzumab-Deruxetan (Produktname Enhertu) beginnen. Dieses Medikament ist zugelassen für Frauen mit metastasiertem oder inoperablen Brustkrebs, wenn ihr Tumor HER2-Rezeptoren aufweist und sie bereits mit einer Anti-HER2-Therapie (bei HER2-positiven Tumoren) oder einer Chemotherapie (bei HER2-low Tumoren) vorbehandelt wurden.
Ziel der PROVIDENCE-Studie ist es herauszufinden, wie wirksam, sicher und verträglich Trastuzumab-Deruxetan im klinischen Alltag ist. Hierzu werden über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren Berichte zur Lebensqualität und Behandlungserfolgen der teilnehmenden PatientInnen erfasst. Den StudienteilnehmerInnen wird zusätzlich die Nutzung einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) angeboten, die das PatientInnen-Management unterstützt.
Die TeilnehmerInnen werden in 2 Studiengruppen eingeteilt: Studiengruppe 1 umfasst PatientInnen mit HER2-positiven und Studiengruppe 2 PatientInnen mit HER2-low Tumoren.
Teilnehmen können PatientInnen, die eine Therapie mit Trastuzumab-Deruxetan beginnen, gegen das Medikament nicht allergisch und auch nicht schwanger sind oder stillen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
OhrHit-Studie
Hitzewallungen unter Antihormontherapie - Linderung durch Ohrakupunktur?
Oktober 2025
PatientInnen mit Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs erhalten standardmäßig eine Antihormontherapie über mehrere Jahre. Sehr häufig treten dabei Hitzewallungen als Nebenwirkung auf, die insbesondere bei starker Ausprägung für die Betroffenen sehr belastend sein können.
Ziel der OhrHit-Studie ist es, die Wirksamkeit von zwei verschiedenen Ohrakupunkturtechniken zur Linderung dieser Hitzewallungen zu untersuchen. Zusätzlich wird analysiert, wie sich diese Akupunkturbehandlungen auf Lebensqualität, Fatigue, Stresserleben sowie Schlaf der StudienteilnehmerInnen auswirken.
Die Studiengruppe 1 erhält Akupunkturbehandlungen nach dem sogenannten Balanced Ear Acupuncture (BEA)-Prinzip, die Studiengruppe 2 nach dem sogenannten National Acupuncture Detoxification Association (NADA)-Protokoll. Daneben gibt es eine Kontrollgruppe, die zunächst keine Akupunktur bekommt.
Die Studie findet in den Evangelischen Kliniken Essen-Mitte statt.
Teilnehmen können PatientInnen mit Hitzewallungen unter adjuvanter Antihormontherapie. Es darf keine Chemo-, Strahlentherapie oder Operation bestehen oder geplant sein und auch keine Akupunkturbehandlung bereits laufen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
TREAT ctDNA-Studie
Tumor-DNA im Blut - Antihormontherapie mit Elacestrant vorteilhaft?
September 2025
Die Studie richtet sich an PatientInnen, mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs und einem erhöhten Rückfallrisiko (hier: Brustkrebs Stadium II oder III und ein Resttumor von mindestens 1 cm oder befallene Achsellymphknoten nach mindestens 4 Zyklen neoadjuvanter Chemotherapie).
Standardmäßig erhalten PatientInnen in dieser Situation als Antihormontherapie entweder einen Aromatasehemmer (Letrozol, Anastrozol oder Exemestan) oder Tamoxifen. Aromatasehemmer verhindern, vereinfacht gesprochen, nach der Menopause die Bildung von Östrogen im Körper, Tamoxifen blockiert die Hormonrezeptoren an der Oberfläche der Tumorzellen. Daneben gibt es jetzt ein neueres Medikament, das die Hormonrezeptoren an der Tumoroberfläche nicht nur blockiert, sondern auch abbaut. Dieses Medikament heißt Elacestrant und ist bereits zur Behandlung von Brustkrebs in der lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Situation zugelassen.
Nun soll getestet werden, ob der Einsatz von Elacestrant bereits dann einen Therapievorteil gegenüber einer Standardtherapie mit Aromatasehemmer oder Tamoxifen bringt, wenn noch kein lokal fortgeschrittenes Rezidiv oder Metastasierung vorliegt, aber im Blut bereits zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) nachgewiesen werden kann.
Bei PatientInnen, mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs und einem erhöhten Rückfallrisiko, die an dieser Studie teilnehmen möchten, wird zunächst in regelmäßigen Abständen untersucht, ob eine erneute Zunahme von Tumor-DNA im Blut nachweisbar ist. Sofern dies der Fall ist und weder ein Lokalrezidiv, noch eine Metastasierung vorliegt, ist eine Teilnahme an der TREAT ctDNA-Studie möglich. Die StudienteilnehmerInnen erhalten dann entweder Elacestrant oder in der Kontrollgruppe weiterhin ihre bisherige Standard-Antihormontherapie.
Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie mit Elacestrant im Vergleich zu einer Standard-Antihormontherapie mit Aromatasehemmer oder Tamoxifen zu untersuchen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder und auf der Seite des NCT (Nationales Tumorzentrum) Heidelberg
COGNITION / COGNITION-GUIDE-Studie
Mehr Präzisionsonkologie - Weniger Rückfälle?
August 2025
Patientinnen, deren Brustkrebs bestimmte Merkmale aufweist, wie beispielsweise HER2-positiv, triple-negativ, sehr groß oder schnellwachsend, bekommen in der Regel eine Chemotherapie vor der Operation, die den Tumor verkleinern oder idealerweise sogar ganz zerstören soll. Man spricht hier von einer neoadjuvanten Therapie (erste Therapiephase). Wenn nach der Operation weiterhin Tumorreste in der Brust gefunden werden, wird erneut medikamentös behandelt, mit dem Ziel ein späteres Rezidiv oder eine Metastasierung zu verhindern. Das ist dann die adjuvante Therapie (zweite Therapiephase).
Im Rahmen der COGNITION-Studie wird untersucht, warum manche Brustkrebserkrankungen nicht gut auf die übliche Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvante Chemotherapie) ansprechen. Dafür werden die Tumorreste nach der Operation, aber auch Blutproben auf genetische Eigenschaften der PatientInnen sehr genau untersucht. Ziel ist es, das individuelle Rückfallrisiko besser einzuschätzen und neue Angriffspunkte für eine gezielte medikamentöse Behandlung zu finden. Solche Medikamente, die den Tumor exakt an diesen Angriffspunkten blockieren, nennt man zielgerichtete Therapien.
Patientinnen mit einem hohen Rückfallrisiko können im Anschluss an der COGNITION-GUIDE-Studie teilnehmen. Dort werden sie entsprechend ihren individuellen Untersuchungsergebnissen in verschiedene Gruppen eingeteilt und erhalten in einer zusätzlichen, dritten Therapiephase genau die Medikamente, die für sie persönlich am vielversprechendsten sind, um das Risiko eines Rückfalls zu verringern.
Ziel der COGNITION-GUIDE Studie ist es zu prüfen, ob sich bei Patientinnen mit hohem Rückfallrisiko und Resttumoren nach neoadjuvanter Chemotherapie durch eine zusätzliche, gezielt auf den Tumor abgestimmte dritte Therapiephase die Zahl der Rückfälle weiter senken lässt.
An den Studien teilnehmen können PatientInnen mit frühem Brustkrebs und neoadjuvanter Chemotherapie.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder und auf der Seite des NCT (Nationales Tumorzentrum) Heidelberg
DISCUSS-Studie
Wie lange CDK 4/6-Hemmer einnehmen bei metastasiertem, HR+ Brustkrebs?
Juli 2025
Bei metastasiertem, Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs wird üblicherweise zusätzlich zur Antihormontherapie ein sogenannter CDK 4/6-Hemmer (= CDK 4/6-Inhibitor) gegeben.
CDK 4/6-Hemmer sind Medikamente, die die Wirksamkeit der Antihormontherapie verbessern. Palbociclib (Ibrance) und Abemaciclib (Verzenios) sind CDK 4 /6-Hemmer, die in dieser Situation standardmäßig eingesetzt werden. Bislang ist allerdings noch unklar, wie lange diese Medikamente idealerweise zusätzlich zur Antihormontherapie gegeben werden sollen. Medikamente sollten schließlich nur so kurz wie tatsächlich nötig gegeben werden, um die potenziellen Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.
Ziel der DISCUSS-Studie ist es herauszufinden, zu welchem Zeitpunkt die zusätzliche Behandlung mit diesen CDK 4/6-Hemmern beendet werden kann, ohne dass dadurch den Patientinnen ein Nachteil im weiteren Krankheitsverlauf entsteht.
Teilnehmen können Patientinnen mit metastasiertem, Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs, die seit mindestens 12 Monaten mit einer Antihormontherapie plus CDK 4/6-Hemmer behandelt werden. Die Erkrankung muss unter dieser Kombinationsbehandlung entweder zurückgegangen oder zumindest stabil sein und es dürfen keine Hirnmetastasen vorliegen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
REMERGE-Studie
Herausfinden, warum Medikamente manchmal nicht (mehr) wirken
Juni 2025
Manchmal spricht der Tumor nicht oder nicht mehr, wie erwartet auf die Krebsmedikamente an. In solchen Fällen spricht man von einer Resistenz des Tumors gegenüber der Behandlung.
Ziel der REMERGE-Studie ist es, die biologischen Ursachen dieser Resistenz besser zu verstehen. Hierfür werden den StudienteilnehmerInnen Blut- und Tumorgewebeproben entnommen und umfassend analysiert.
Teilnehmen können PatientInnen mit Brustkrebs, bei denen während einer systemischen (= medikamentösen) Therapie eine Resistenz auftritt.
Dies betrifft zwei Situationen:
- Bereits nach mindestens 4 Wochen, aber weniger als 6 Monaten Therapie zeigt sich, dass das Medikament nicht ausreichend wirkt.
- Nach mindestens 6 Monaten Therapie kommt es trotz anfangs guter Wirkung erneut zu Tumorwachstum oder dem Auftreten neuer Tumoren.
Für die Studienteilnahme spielt der Tumortyp keine Rolle. Sowohl Patientinnen mit HR-positivem, HER2-positivem als auch triple-negativem Brustkrebs können teilnehmen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
PRAEGNANT-Studie
Biomarker im Blut finden und besser nutzen
Mai 2025
Die PRAEGNANT-Studie sucht in Blutproben nach Biomarkern, um den Verlauf der Krankheit und das Therapieansprechen besser vorhersagen zu können. Die Studienteilnahme dauert insgesamt bis zu 5 Jahren. In diesem Zeitraum werden immer wieder Blutproben genommen. Dabei möchte man auch erforschen, ob sich verändernde Tumormerkmale bei etwaigen Metastasen künftig auch im Blut anstelle von Gewebeproben nachweisen lassen.
Ziel der PRAEGNANT-Studie ist es das progressionsfreie Überleben durch molekulare Blutanalysen zu verbessern und das erlangte Wissen für zukünftige Behandlungsansätze zu nutzen.
Die Studie richtet sich an PatientInnen mit einer invasiven Brustkrebserkrankung, unabhängig vom Tumortyp oder Erkrankungsstadium.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder.
Angehörigen-Studie
April 2025
Mit dieser Fragebogenstudie versucht das UCC Hamburg gemeinsam mit den Studienzentren CCC-Marburg, das CCC-Hannover und das CCC-Ostbayern mehr über die Belastungen und Bedürfnisse Angehöriger von KrebspatientInnen herauszufinden und wie Angehörige von Erkrankten zukünftig besser unterstützt werden können.
Die Studie richtet sich an Angehörige von KrebspatientInnen in der adjuvanten Situation.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie hier auf der Seite des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Dort sind auch AnsprechpartnerInnen genannt an die Sie sich bezüglich der Studie wenden können.
FREE-AI Studie
Verbessert Fasten die Verträglichkeit von Aromatasehemmern?
Januar 2025
FREE-AI steht für therapeutisches Fasten zur Reduktion von Einschränkungen des körperlichen Befindens und der Lebensqualität unter Endokriner Therapie mit Aromatase Inhibitoren. In dieser Studie wird untersucht, inwieweit durch Fasten und eine anschließende Umstellung der Ernährung unerwünschte Nebenwirkungen von Aromatasehemmern, insbesondere Muskel- und Gelenkschmerzen, gelindert werden können.
Die Studie richtet sich an Patientinnen unter 70 Jahren, die bereits mindestens 3 Monate Aromatasehemmer (= Aromatase Inhibitoren) einnehmen und seitdem unter Schmerzen leiden.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder sowie auf ClinicalTrials.gov und der Seite des Uniklinikums Würzburg. Dort sind auch AnsprechpartnerInnen genannt an die Sie sich bezüglich der Studie wenden können.
B-Rest Studie: Strahlentherapie
Mehr Herzschonung durch erweitertes Atemtraining bei Linksbrust-Bestrahlung
Dezember 2024
Die B-REST-Studie untersucht, ob Patientinnen durch ein zusätzliches Kommunikations- und Entspannungstraining die Atemtechnik DIBH noch besser anwenden können. DIBH steht für Deep Inspiration Breath Hold und bedeutet in etwa "Tiefes Einatmen und Atem Anhalten". Bei angehaltenem Atem ist der Abstand zwischen Brustwand und Herz vergrößert. Das wird bei der DIBH-Atemtechnik genutzt um die unerwünschte Strahlendosis auf das Herz bei der Bestrahlung der linken Brust zu minimieren. So kann das Risiko für etwaige Spätfolgen am Herzen durch die Strahlentherapie weiter verringert werden.
Die Studie richtet sich an Patientinnen mit einer Krebserkrankung in der linken Brust in der adjuvanten Situation.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder, sowie auf Good Clinical Practice Network. Dort sind auch AnsprechpartnerInnen genannt, an die Sie sich bezüglich der Studie wenden können.
Oligoma
Therapieoptimierung bei Oligometastasierung
November 2024
Die OLIGOMA-Studie untersucht, ob eine gezielte Bestrahlung von (Fern-) Metastasen zusätzlich zur medikamentösen Therapie, das Fortschreiten eines Mammakarzinoms weiter hinauszögern und die Lebensqualität verbessern kann.
Die Studie richtet sich an Brustkrebspatientinnen mit Oligometastasen. "Oligo" ist griechisch und bedeutet "wenig", hier maximal 5 Metastasen von denen höchstens 3 im Gehirn sein dürfen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder und in den beiden sehr empfehlenswerten Erklärvideos des Studienleiters Prof. Dr. Dunst auf der Seite des UKSH (Universitätsklinikum Schleswig Holstein) für Ärzte und Patientinnen.
Proofs-Beobachtungsstudie
Langfristige Therapieergebnisse von HR+ Tumoren und die Treffsicherheit von MammaPrint® erfassen
Oktober 2024
Proofs ist eine langfristige Beobachtungsstudie. Sie stellt fest, wie hoch die langfristige Effektivität von unterschiedlichen systemischen Therapien und deren Kombinationen, bei prä- und perimenopausalen Frauen mit HR+ Brustkrebs in der adjuvanten Situation ist.
Zugleich wird die Treffsicherheit des Genexpressionstest MammaPrint® zur Vorhersage des Rezidivrisikos überprüft.
Die Studie richtet sich an prä- oder perimenopausale Patientinnen mit HR+, HER2-negativem Brustkrebs in der adjuvanten Situation. Das Rückfallrisiko sollte gemäß MammaPrint® niedrig, gemäß klinischem Rückfallscore (Tumorgröße etc.) aber mittel oder hoch sein.
Für die Studie werden lediglich Therapie- und Verlaufsdaten erhoben. Zudem muß ein MammaPrint® Genexpressionstest vorliegen, der nicht älter als 3 Monate sein darf.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie in unserem Studienfinder, sowie in engl. Sprache hier bei ClinicalTrials.gov.
Momentum-Registerstudie
Molekularbiologische Ursachen für Therapieresistenzen besser verstehen
September 2024
Momentum - Molecular Mechanisms of Therapy resistant breast cancer, ist eine prospektive, nicht-interventionelle Registerstudie mit integrierter Biomaterialsammlung.
Ziel der Studie ist es besser zu verstehen, welche molekularbiologischen Mechanismen zu einem schlechten Ansprechen oder zu einem plötzlichen Nicht-Mehr-Ansprechen von ursprünglich wirksamen Therapien führen.
Die Studie richtet sich an Patientinnen mit Brustkrebs, die nicht oder nicht mehr ausreichend auf ihre Therapie ansprechen.
Im Rahmen der Studie werden neben klinischen Daten auch Tumor- und Blutproben der Patientinnen ausgewertet, die ohnehin im Rahmen der Diagnostik anfallen.
Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie hier auf der Seite der German Breast Group. Einen Foliensatz zur Momentum-Studie gibt es hier.
Bruna+
Brustkrebsnachsorge bei türkeistämmigen Frauen: Einflussfaktoren der Inanspruchnahme
August 2024
Ziel der BruNa+ Studie (BruNa steht für Brustkrebs-Nachsorge) ist es, besser zu verstehen wie türkeistämmige Frauen die Brustkrebsnachsorge erleben und in Anspruch nehmen und welche Verbesserungsmöglichkeiten es für diese Patientinnengruppe bei den Nachsorgeangeboten geben könnte.
Die Studie setzt sich aus verschiedenen Elementen, wie beispielsweise Gesprächen mit türkeistämmigen Patientinnen, Datenanalysen, sowie Workshops mit nachsorgenden ÄrztInnen zusammen.
Weitere Informationen zur BruNa+ Studie finden Sie hier auf der Seite der Universität Bielefeld. Eine genau Beschreibung des BruNa+ Studiendesigns finden Sie hier.
Eternity-B Register
Langfristige Ergebnisse aus früheren Therapiestudien erfassen
Juli 2024
ETERNITY-B ist eine prospektive und retrospektive, internationale, multizentrische, nicht-interventionelle Beobachtungsstudie zur Erfassung von Langzeitergebnissen aus Studien zu Brustkrebs im Frühstadium.
Im allgemeinen beruhen Behandlungempfehlungen auf Studien mit einer relativ kurzen Nachbeobachtungszeit. Mit dieser Studie sollen zusätzlich die langfristigen Behandlungsergebnisse, die sich erst nach dem Ende der üblichen Nachbeobachtungszeit zeigen, ermittelt werden. Ziel ist es dadurch ein besseres Verständnis für die Wirksamkeit, aber auch Spätfolgen und die langfristige Lebensqualität der geprüften Behandlungsstrategien zu erlangen.
Es gibt bereits ein Register für die Erfassung langfristiger Therapieergebnisse bei Studienteilnehmerinnen (GBG 071), das aber nur deutschen Partnern zur Verfügung steht. Mit ETERNITY-B wird nun ein ähnliches, aber internationales Register aufgebaut.
Diese Studie richtet sich an Frauen, die an bestimmten klinischen GBG-Studien (German Breast Group Studien) zur Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium teilgenommen haben (zunächst an Teilnehmerinnen der PENELOPE B-Studie für Standorte außerhalb Deutschlands, später auch an Teilnehmerinnen der Studie SASCIA oder GeparPiPPa).
Weitere Informationen zur Eternity-B Studie finden Sie hier auf der Seite der GBG
US-Elasto Studie
Vergleich Aussagekraft Ultraschall-Elastographie versus MRT zur Differenzierung benigner und maligner Brustläsionen
Juni 2024
Bislang werden bei Frauen mit unklarem Mammographie- und Ultraschallbefund MRTs zur weiteren Abklärung angefertigt. Diese haben eine äußerst hohe Sensitivität und können dadurch Tumore einerseits sehr gut aufspüren, andererseits aber auch falsch positive Ergebnisse zeigen. Zudem sind MRTs zeitaufwendig und teuer.
Mit dieser Studie untersucht das Universitätsklinikum Radiologische Klinik Tübingen, ob die Ultraschall-Elastographie eine ähnlich hohe Aussagekraft bei der Differenzierung gut- und bösartiger Brustläsionen hat wie das MRT. Läsion bedeutet hier eine tumorverdächtige Gewebeveränderung.
Die Ultraschall-Elastographie ist ein spezielles Ultraschallverfahren bei dem der Untersucher mit dem Schallkopf leichten bis moderaten Druck ausübt. Dabei werden Gewebeverformungen und Gewebehärte gemessen. Die Gewebehärte der Brustläsion wird mit der des normalen Brustdrüsengewebes verglichen. In vergangenen Studien zeigte die Elastographie eine hohe Spezifität und Sensitivität und war der Mammographie und konventionellen Sonographie überlegen.
Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob die Ultraschall-Elastographie eine ähnlich hohe Sensitivität und Spezifität wie das MRT hat und somit eine Alternative zum MRT in der Tumordiagnostik sein könnte.
Die Studie richtet sich an Frauen, die in den letzten 4 Wochen ein Brust-MRT erhalten haben und deren Befund (benigne oder maligne) durch eine Biopsie histologisch gesichert ist oder in Mammographie und Sonographie bildmorphologisch eindeutig benigne ist.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier auf der Seite des DRKS (Deutsches Register Klinischer Studien)
4D Picture
Umfragestudie zur Entscheidungsfindung in der Krebsbehandlung
Mai 2024
KrebspatientInnen müssen oft in kurzer Zeit wichtige Entscheidungen bezüglich Ihrer Behandlungsoptionen treffen, die sich auf Lebensqualität und Überleben auswirken.
Diese anonyme Fragebogenstudie richtet sich an PatientInnen, die innerhalb der letzten 3 Jahre eine Krebstherapie erhalten haben oder derzeit noch erhalten.
Ziel der Studie ist es ein besseres Verständnis für die Einstellungen und Erfahrungen von PatientInnen während der Krebstherapie zu erlangen. Die Ergebnisse dieser Studie fließen in das EU geförderte 4D Picture Projekt ein, das KrebspatientInnen mit dem Hilfsmittel Metro Mapping die Entscheidungsfindung erleichtern soll.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier auf der Seite der Charite-Universitätsmedizin-Berlin
BREVITY-02
RNA Disruption Assay (RDA) - Breast cancer Response EValuation for Individualized TherapY-02
April 2024
In dieser Studie wird geprüft, ob ein neu entwickelter Test, der sogenannte RNA Disruption Assay (RDA-Test), zuverlässig vorhersagt, bei welcher Patientin die angewandte neoadjuvante Chemotherapie wirksam ist und bei welcher nicht.
Falls sich der Test als zuverlässig erweist, könnte er in Zukunft dafür verwendet werden, die eingesetzten Chemotherapeutika individuell auf die jeweilige Patientin abzustimmen. Medikamente auf die die Patientin nicht anspricht könnten dann schnell gegen besser wirkende ausgetauscht werden. Dies würde helfen den Behandlungserfolg zu sichern. Zudem könnten Nebenwirkungen von Chemotherapien, von denen die Patientin vermutlich nicht profitieren würden, vermieden werden.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier auf der Seite des bayerischen Krebsforschungszentrums und hier auf der Seite ICTRP (International Clinical Trial Research Platform)
Better Care
Studie zur bedarfsadaptierten und individualisierten Versorgung von PatientInnen nach der Therapie von primären Brustkrebs
März 2024
Diese Studie richtet sich an PatientInnen nach Therapie von primären Brustkrebs. Die TeilnehmerInnen werden in eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe eingeteilt. In der Kontrollgruppe findet die übliche Nachsorge statt. In der Interventionsgruppe ist zusätzlich eine Vernetzung ihres Behandlungsteams aus verschiedenen Fachrichtungen sowie zusätzliche Gespräche und die Möglichkeit unterstützender Apps vorgesehen.
Ziel dieser Studie ist es, bedarfs- und risikoadaptierte Nachsorge zu entwickeln und zu prüfen.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier.
ILC-Registerstudie
Februar 2024
ILC ist englisch und steht für Invasive Lobular Carcinoma, also für das invasive lobuläre Mammakarzinom. Das invasiv lobuläre Mammakarzinom ist eine besondere Art von Brustkrebs. Diese Art unterscheidet sich sowohl im Aussehen als auch im Verhalten und immer wieder auch im Verlauf der Erkrankung von dem sogenannten invasiv duktalen oder no special type (NST) Brustkrebs. Aufgrund dieser Unterschiede gibt es mittlerweile bereits erste Ansätze, Patientinnen, die an einem invasiv lobulären Brustkrebs erkrankt sind, anders zu behandeln als Patienteninnen mit einem NST Karzinom.
Ziel dieser Registerstudie ist es, Krankheitsverläufe von invasiv lobulären Mammakarzinomen zu vergleichen, um somit langfristig zu einer besseren und früheren Risikoeinschätzung zu kommen.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier auf der Seite der Berliner Charité.
ODELIA-Projekt
Januar 2024
ODELIA ist ein neues Forschungsprojekt zur Gründung eines Konsortiums für dezentrale medizinische künstliche Intelligenz (Open Consortium for Decentralized Medical Artificial Intelligence). Ziel dieses Projekts ist es Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen durch sogenanntes "Schwarmlernen", also ohne die Weitergabe von persönlichen Patientendaten, zu trainieren. Im Rahmen von ODELIA wird ein KI-Algorithmus zur Unterstützung von Radiologen bei der korrekten Interpretation von Brust-MRTs entwickelt.
Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt
"ODELIA-Projekt - KI-Brustkrebsfrüherkennung" in unserem mamazone MAG 12 2023 S. 27
"Neues Forschungsprojekt ODELIA: Revolutionierung der Künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen durch Schwarmlernen" auf der Seite Uniklinik RWTH Aachen
"ODELIA is transforming healthcare by establishing a first-of-its-kind pan-European open source swarm learning network for medical AI" auf der Seite ODELIA
PADMA
Dezember 2023
In dieser Phase IV Studie wird die Behandlung mit dem CDK 4/6 Inhibitor Palbociclib plus endokriner Therapie im Vergleich zu einer Chemotherapie (mit oder ohne anschließender endokriner Therapie) bei metastasiertem, HER2-negativem, Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs in der Real-World-Situation evaluiert.
Gesucht werden BrustkrebspatientInnen mit HER2-negativem, Hormonrezeptor-positivem, metastasiertem Brustkrebs.
Weitere Informationen und Details zu den genauen Einschlusskriterien dieser Studie finden Sie auf der Seite der GBG (German Breast Group).
BCP-Breast Cancer in Pregnancy
November 2023
In dieser Registerstudie sollen die Auswirkungen von Brustkrebstherapien, die während einer Schwangerschaft durchgeführt wurden, auf Mutter und Kind untersucht werden.
Gesucht werden schwangere Brustkrebspatientinnen sowie für die Kontrollgruppe Brustkrebspatientinnen, die jünger als 40 Jahre sind.
Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie auf der Seite der GBG (German Breast Group).
BMBC - Registerstudie zu Hirnmetastasen bei Brustkrebs
Oktober 2023
Die BMBC (Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany) Registerstudie soll dazu beitragen das Verständnis der Biologie von Hirnmetastasen beim Mammakarzinom verbessern. Dazu werden Daten über Erkrankungsverläufe von Brustkrebspatientinnen mit Hirnmetastasen erhoben. Weitere wissenschaftliche Projekte sind geplant, um die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen zu besser verstehen und damit künftig bessere Therapien anbieten zu können.
Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie auf der Seite der GBG (German Breast Group). Diese Studie wurde auf dem 42. Jahreskongress für Senologie ausgezeichnet. Einen Artikel dazu finden Sie hier
BRCA-P-Studie
Brustkrebs-Präventionsstudie für BRCA1 Trägerinnen
September 2023
Die BRCA-P-Studie untersucht, ob mit der Anwendung des Wirkstoffs Denosumab eine sichere und wirksame Option zur Vorbeugung von Brustkrebs für Frauen mit einer BRCA1-Mutation zur Verfügung steht.
Teilnehmen können Frauen im Alter von 25 bis 55 Jahren mit BRCA1 Genmutation und nicht vorsorglich entferntem Brustdrüsengewebe.
Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie auf der Seite des Uniklinikums Köln.
Angehörigen-Online-Studie ANKER
Erhebung von Belastungen und Unterstützungsbedarf an Selbsthilfeangeboten für Angehörige krebskranker Menschen (ANKER)
Juli 2023
Mit dieser Fragebogenstudie möchte man herausfinden, welche Belastungen Angehörige von Krebserkrankten erleben, welche neuen Aufgaben sie übernehmen, wie sich die neue Lebenssituation auf die Beziehung zu dem erkrankten Angehörigen auswirkt und welche Unterstützung sie benötigen oder ob sie Angebote aus der organisierten Selbsthilfe nutzen.
Teilnehmen können Eltern, Partner oder erwachsene Kinder von Krebserkrankten. Die Teilnahme dauert ca. 30 Minuten und ist anonym.
Weitere Informationen zu dieser Studie des Universitätsklinikums Freiburg / Comprehensive Cancer Center Freiburg finden Sie hier.
Online-Studie "Zusammen ist man weniger allein?!"
Mai 2023
Mit dieser Fragebogenstudie möchte man herausfinden, welche Art von Unterstützung für Menschen mit und nach Krebs hilfreich ist, welche Erfahrungen diese Menschen mit Selbsthilfe machen bzw. warum sie Angebote einer Selbsthilfegruppe möglicherweise nicht in Anspruch nehmen. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren mit oder nach einer Krebserkrankung. Erfahrung mit Selbsthilfeangeboten ist nicht notwendig. Die Teilnahme dauert ca. 15 Minuten und ist vollständig anonym.
Weitere Informationen zu dieser Studie des Universitätsklinikums Freiburg / Comprehensive Cancer Center Freiburg finden Sie hier.
Die GenPNP - Studie
Feb 2023
GenPNP - Polyneuropathie: Führt die Krebstherapie zu Sensibilitätsstörungen an den Genitalien bei Brust- und Ovarialkrebspatientinnen?
Patientinnen die an „Brustkrebs“ oder „Ovarialkrebs“ leiden und bei denen durch die medizinische Therapie dieser Erkrankung eine Polyneuropathie entstanden ist, kommen Sie für diese anonyme Online-Studienteilnahme in Frage. Ziel der Studie ist es abzuschätzen ob, und wenn ja wie häufig, Krebstherapien mit Nervenschädigungen der Genitalien, also einer Polyneuropathie, einhergehen. In weiteren Schritten sollen dadurch Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden, die die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden der Patientinnen verbessern.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
Survive Studie
Jan 2023
SURVIVE - Standard Surveillance versus Intensive Surveillance in Early Breast Cancer
Die SURVIVE –Studie, untersucht, ob Patientinnen von einer Intensivierten Nachsorge profitieren. Im Studienarm für die Intensivierte Nachsorge wird bei den Patientinnen zusätzlich zur Standardnachsorge das Blut auf Tumormarker, Tumorzellen und Tumor-DNA untersucht. Bei auffälligen Befunden folgt darauf eine bildgebende Diagnostik.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier
Die MERLIN-Studie
Dez 2022
MERLIN - Müdigkeit und Erschöpfung Rechtzeitig erkennen und LINdern
MERLIN ist eine Studie zur Entwicklung eines Patienten-orientierten und effektiven Fatigue-Screenings, die das Uniklinikum Heidelberg und das DKFZ durchführen. Sie richtet sich an PatientInnen, die innerhalb der letzten vier Wochen mit einer Krebstherapie begonnen haben oder bei denen ein Therapiebeginn geplant ist. Die TeilnehmerInnen werden zu unterschiedlichen Terminen gebeten online Fragen zu beantworten. Die Studienteilnahme erstreckt sich insgesamt über 18 Monate.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
WAVES-Studie
Nov 2022
WAVES - Wechselseitiger Patienten-Arzt-Austausch in der Versorgung bei Brustkrebs mit dem Ziel der gemeinsamen Erarbeitung neuer Patienten-orientierter Strukturen
WAVES ist ein gemeinsam von Patientenvertreter:innen und Ärzt:innen initiiertes Projekt im Rahmen des Verbundes des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF). Sie werden nach Ihrer persönliche Einschätzung hinsichtlich der erlebten Kommunikation mit Ihren Behandler:innen bzw. Patient:innen im Rahmen der Brustkrebsdiagnose und -behandlung befragt. Langfristig soll auf Basis dieser Studie eine Patient:innen-zentrierte und dem Zeitmanagement von Ärzt:innen gerecht werdende Versorgung von Brustkrebs-Patient:innen erarbeitet werden.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier
Lesen Sie hierzu gerne auch
"Aufruf zur Teilnahme: Die Waves-Studie" im mamazone MAG vom Juni 2023 Seite 27